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Reisemittel in VenezuelaDas öffentliche Transportsystem in Venezuela ist beneidenswert gut ausgebaut. Es gibt in jedem mittelgroßem Ort einen Flughafen, meist mit zahlreichen Linienflugverbindungen zu relativ erschwinglichen Preisen. Des weiteren gibt es natürlich viele verschiedene Möglichkeiten der Überlandverbindungen: Reisebusse in allen verschieden Klassen, Sammeltaxis und Kleinbusse, sogenannte "por Puestos" (man bezahlt pro platz). Die Auswahl muss man je nach Bedarf und Situation treffen. fuer lange Überlandstrecken sind die Luxusbusse ratsam, allerdings muss man sich warm anziehen, da die Klimaanlagen auf Höchsttouren laufen und man darf die Vorhaenge des Busses nicht öffnen, um wenigstens etwas von der Landschaft zu genießen. Die aelteren Modelle und billigeren Varianten haben dann wieder andere Nachteile; so sind Pannen an der Tagesordnung und es kann bei Tagfahrten dann unangenehm heiß werden. Taxen und private Anbieter finden sich dann auch recht haeufig, um größere Strecken zurück zu legen. Das ist dann nicht ganz günstig, andrerseits sieht man viel mehr von der Landschaft und hat ein intensiveres Erleben des Landes. Mietwagen sind auch in jeder größeren Stadt erhaeltlich, allerdings zu recht hohen Preisen. Man muß schon mit etwa 80 Euro pro Tag rechnen. fuer laengere Zeitraeume gemietet, werden die Fahrzeuge wieder günstiger. Diese Preise enthalten dann aber alle eine Vollkaskoversicherung und Sprit kostet sowieso so gut wie nichts in Venezuela. Normalerweise ist man in Venezuela mit dem Flugzeug gut bedient: Es sind zivile Preise, gute, neue Maschinen und gut geschultes Personal sind die Regel. Allerdings koennen eventuelle Verspaetungen moeglich sein, auch wenn sich das in den letzten Jahren sehr verbessert hat. Zuzüglich zum Flugpreis kommt immer noch 1% Touristensteuer und die jeweilige Flughafensteuer, von 8000 (Carupano) bis 22000 (Caracas + Porlamar) Bolívares. |




